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Yin und Yang, männlich und weiblich, hart und weich,
Himmel und Erde, Licht und Dunkel, Donner und Blitz,
kalt und warm, gut und schlecht...

Das sind die Wechselwirkungen der gegensätzlichen
Prinzipien, die das Universum formen.

 

Konfuzius (551-479 v. Chr.)

 
Hände
 
TCMM

 
   

Moxa oder Moxibustion

Diese Therapieform entstammt ebenfalls der traditionellen chinesischen Medizin. Die Moxa- oder Brenntherapie ist ein uraltes Heilverfahren, bei dem man brennendes Beifusskraut (Artemisia vulgaris) indirekt am Körper anwendet. Durch die Erwärmung mit glimmendem Beifuss, wird langsam und wohl dosiert Wärme ohne Hitzeschmerzen auf die Haut übertragen. Da durch mobilisiert man reaktiv die Selbstheilungskräfte im Körper. Schon Hippokrates sagte :,,Alles, was die Heilmittel nicht Heilen… heilt das Feuer.’’ Die Moxatherapie beinhaltet auch die Möglichkeit  der Krankheitsvorbeugung und der Konditionsverbesserung.  Es währe jedoch falsch die Methode des Moxen mit der westlichen Wärmetherapie gleich zusetzen, die Moxa-Wärme besitzt eine ganz andere Qualität und Heilkraft.

Nach Chinesischer Medizin stärkt es das Yang und die Energie des Körpers, stimuliert das Immunsystem, vertreibt Kälte und löst Feuchtigkeit aus den Meridianen, beseitigt Energiestau und somit Schmerzen. Moxa wendet man punktuell auf Akupunkturpunkte an oder grossflächig dort wo sich der Hauptschmerz befindet, beispielsweise über Gelenken oder an Reflexzonen innerer Organe. Mit Hilfe des Moxens  gelingt es, negative, krank machende Energien abzuleiten, die körpereigenen Heilkräfte zu steigern sowie das im Körper zirkulierende Qi aufzuwärmen, zu regulieren und über die Meridiane zu den Organen, Geweben und Körperflüssigkeiten zu leiten. Das Moxa-Kraut brennt langsam und strahlt dabei eine milde, aggressionslose, wohlig empfundene Hitze ab, die zudem tief eindringt und sich deswegen lange am Ort hält.

Indikationen: chronische Erkrankungen mit Energie-Mangel-Symptomen, Regelstörungen, Organsenkungen, Abwehrschwäche, Blasen- und Nierenschwäche, Durchfälle, Korrektur der Steisslage des Ungeborenen, Warzen, Rheuma, Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen.

Bei der Therapie benutzt man vorwiegend; eine Moxazigarre, Moxakegel, oder einen Moxakasten. Beim indirekten  Moxen wird oft eine trennende Lage aus Ingwer, Knoblauch, Salz  etc. zwischen Moxa und die Haut gelegt. Die Verwendung von bestimmten Stoffen kann den Effekt der abgestrahlten Wärme mildern, modifizieren oder auch verstärken. Letzteres geschieht besonders dann, wenn in der Zwischenlage ätherische Öle enthalten sind.

Die Moxa-Therapie wird oftmals in Kombination mit der Tui-Na Massage und/oder der Laserakupunktur, äusserst wirksam angewendet.

 

 
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